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AKTUELLE PROJEKTE

 

ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Auf Basis einer umfassenden Bestands- und Zustandsaufnahme konnten die Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten der Wand- und Deckenausstattung im Schwindfoyer und den angrenzenden Salons begonnen werden.
Ziel der Interventionen war die Annäherung an den ursprünglichen Raumeindruck. Verfälschende, spätere Eingriffe wurden behutsam überarbeitet und an den bauzeitlichen Zustand herangeführt. Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten fanden an Dekorations- und Groteskenmalerei, Vergoldung, Stuckmarmor, figuraler Ausstattung, Stuck, Natur- und Kunststein, Metallteilen statt.
Neben der Restaurierung und Bestandssicherung wurden verschmutzte Oberflächen des Prunkraums mittels geeigneter Methoden gereinigt und aufgehellt.
Die Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten erfolgte rechtzeitig zum 150.Geburtstag des Hauses.

Anläßlich der feierlichen Präsentation schrieb "Die Presse":
"Christian Kirchner, Geschäftsführer der Bundestheaterholding, hob hervor, dass es sich bei den Arbeiten um die erste substanzielle Restaurierung seit dem Wiederaufbau 1955 gehandelt habe: „Teilweise wurden erst jetzt die Spuren des Krieges entfernt.“ Im März 1945 stand die Staatsoper, getroffen von Bomben, in Flammen. Weil es kein Löschwasser gab, wütete das Feuer zwei Tage, Dächer stürzten ein, das Haus wurde weitgehend zerstört, bis auf Hauptmauern, Stiegenhaus und Vorderfront blieb nur eine Ruine.
Ab 1947 wurde das traditionsreiche Haus wiederaufgebaut und 1955 wiedereröffnet – „das wurde perfekt gemeistert, aber die Ressourcen waren andere als heute“, sagt Oliver Schreiber vom Bundesdenkmalamt. Und so waren zum Beispiel in der Loggia noch Versalzungen und Vergipsungen als Folgen des Wassereintritts zu sehen.
Ziel sei nun gewesen, störende, unpassende Zutaten aus den 1950er Jahren zurückzudrängen, jedoch nicht alle Spuren zu beseitigen. „Wir wollten die Phase der 1950er Jahre nicht konterkarieren, nur geringfügig anpassen.
Die Oberflächen sind jetzt so, wie sie damals gestaltet wurden, nur wo es nötig war, wurde gereinigt, korrigiert und retuschiert“, sagt Schreiber. Ziel sei es, eine „monochrome Fassung“ herzustellen. Die damals beim Wiederaufbau gewählte rosa Wandfarbe wurde korrigiert, sie erscheint nun wieder im zur Fassade passenden Ocker.
„Es ist wieder eine Freude, hier hereinzukommen“, sagt Staatsoperndirektor Dominique Meyer. Zuvor war das anders, „früher haben wir diese Bereiche absichtlich nicht zu hell beleuchtet, um die Misere nicht zu zeigen“, sagt er, damit die Besucher nicht zu genau sehen, dass im Prunkbau am Ring sprichwörtlich der Lack schon etwas ab war."

Auszug aus "Staatsoper: Neuer (alter) Glanz nach 150 Jahren" / Die Presse Print-Ausgabe 18.12.2018

 

PRESSEBERICHTE

"Staatsoper: Neuer (alter) Glanz nach 150 Jahren" / Die Presse Print-Ausgabe 18.12.2018

"Staatsoper - Restaurierung beendet" / Salzburger Nachrichten Online-Ausgabe 18.12.2018

"Wiener Staatsoper - Restaurierung der Prunkräumlichkeiten beendet" / NÖN Online-Ausgabe 17.12.2018

ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Im Zuge der Generalsanierung von Stadtbahnstationen (Architekt: Otto Wagner; Inbetriebnahme: 1898) wurden wir mit der Restaurierung der feingliedrigen Ornamentik und Profilierung im Innen- und Außenbereich von drei Stadtbahn-Stationen beauftragt.
Der Gebäudeschmuck im frühen Jugendstil hatte aufgrund von Verletzungen und mehrmaliger Überarbeitungen an Schärfe und Lesbarkeit eingebüßt.
Ziel ist das bauzeitliche Erscheinungsbild wiederherzustellen.


ENTSTEHUNGSGESCHICHTE ZUM DENKMAL

1946 wurde am ÖBB-Gelände der Hauptwerkstätte Simmering das Mahnmal gegen Faschismus, gestaltet von Rudolf Hönigsfeld, enthüllt. Hönigsfeld selbst wurde aus rassischen wie auch politischen Gründen vom NS-Regime verfolgt. An den seitlich positionierten Schrifttafeln sind Namen von Opfern der NS-Verfolgung angeführt.

Bestand: Das Denkmal ist in hellen Kunststein gegossen, mit zwei seitlich positionierten Bronzetafeln.
Gewicht: ca. 13 Tonnen


VERSETZEN UND RESTAURIEREN

Aufgrund baulicher Maßnahmen im ÖBB-Gelände sollte das Denkmal an einen anderen Ort des Areals umgestellt und anschließend restauriert werden.
Leistungsbeschreibung:
- Herstellung eines Teilungsschnittes mit Seilsäge und Bohrungen im Fundamentbereich
- Herstellung einer Holz-Stahlkonstruktion zum sicheren Heben mittels Kran
- Umstellen des Denkmals vorerst auf ein Zwischenlager, später auf den neuen Standort und Fundament mit Kran und Tieflader
- Restaurieren und Konservieren nach Umstellung des Denkmals


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Restaurierbericht

KERAMIK / MOSAIK / SGRAFFITO

 

AUSGANGSSITUATION

Im Zuge der Generalsanierung der Türme wurde der bereits stark geschädigte Terrakottaschmuck konservatorisch-restauratorischen Maßnahmen unterzogen, nicht restaurierbare Bauteile durch neu gefertigte Terrakotten ersetzt. Sämtliche Elemente sind im Vorfeld demontiert und in Halle 227 auf dem Gelände des Arsenals zur Restaurierung eingelagert worden.


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Maximale Substanzerhaltung und Schonung der historischen Substanz. Die technische Umsetzung erfolgte unter besonderer Sorgfalt auf dem neuesten Stand der Technologie (u. a. Laser-Reinigung bei dunklen Sinterauflagen). Als Endergebnis sollte ein gewachsener Gesamtbestand, entsprechend der Objektgeschichte lesbar bleiben. Für jedes Bauteil wurden die konservatorischen Einzelmaßnahmen individuell abgestimmt, die restauratorischen Interventionen ästhetisch dem bauzeitlichen Bestand untergeordnet. Die Montage der Terrakotten auf den Türmen erfolgte mithilfe eigens angefertigter Edelstahlsysteme, u. a. um im Bedarfsfall einzelne Elemente leichter austauschen zu können.
Rekonstruktionen in Terrakotta: die hohe bildhauerische und keramische Qualität hatte den Originalen zu entsprechen.

 

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Restaurierbericht

AUSGANGSSITUATION

Im Zuge der Überarbeitung der Sichtziegelfassade des Audimax erfolgte die Restaurierung des Reliefs aus Porzellan (760 Einzelelemente) von Kurt Ohnsorg. Die Einzelteile wiesen starke Verschmutzungen mit dunklen Sinter-Auflagen auf. Wegen der ursprünglich mangelhaften Montage musste die Verankerung aller Teile überarbeitet, abgestürzte und fehlende Elemente durch Rekonstruktionen ersetzt werden.


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Wiederherstellung des ursprünglichen Erscheinungsbildes. Schonende Reinigung der Porzellanteile im Niederdruck- Strahlverfahren; Neuherstellung bestandsgetreuer Elemente aus Biskuit-Porzellan; Montage der Elemente an der zuvor gereinigten und überarbeiteten Sichtziegelfassade.


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Restaurierbericht / Plan

AUSGANGSSITUATION

Anlässlich der Generalsanierung U-Bahn-Station Südtiroler Platz sollte aus bautechnischen Gründen das bestehende Mosaik im Bereich der Straßenbahnlinie 18 auf den gegenüberliegenden Bahnsteig übersiedeln. Es stellt sich heraus, dass eine Demontage ohne große substanzielle Verluste unmöglich war.
Man entschied sich daher für folgende Vorgangsweise:
- Herstellung einer originalgetreuen Kopie des keramischen Mosaikes für den neuen Standort - Belassen des Originals an Ort und Stelle hinter einer Vorsatzschale
- Demontage und Verwendung der originalen Terrakotta-Reliefs für die Kopie


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

- Herstellung eines Panoramafotos, Farbdruck auf ein Trägernetz
- Neuherstellung von farblich originalgetreuen keramischen Mosaiksteinchen
- Verkleben des Mosaikes auf ca. 50 * 50 cm breite Bahnen des bedruckten Trägernetzes
- Restaurieren der Terrakottareliefs
- Verkleben der vorbereiteten Mosaiksegmente am neuen Standort, Montage der Reliefs


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Zwischenbericht

ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Im Falle einer Wärmeisolierung an Fassaden mit Mosaiken oder Sgraffiti stellen sich meist thermische Problemstellungen in den Wohnungen hinter den Kunstwerken.
Mosaike abzunehmen, zu restaurieren und nach erfolgter Dämmung neuerlich zu montieren ist für uns eine bereits routinemäßige Herausforderung.
Beim Sgraffito (durchgefärbte Putzschichten) stellt sich das Problem, dass eine verlustarme Demontage nur mit hohen technischen Aufwand möglich ist.
Wegen der finanziellen Verhältnismäßigkeit werden bei thermischen Sanierungen erhaltungswürdige Sgraffiti belassen und restauriert.


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Restaurierbericht Mosaik Franz-Josefs-Kai 17

FASSADE / ARCHITEKTUR-OBERFLÄCHE

 

AUSGANGSSITUATION

Grob verschmutzte Sichtziegelfassade mit stark anhaftenden Versinterungen und desolaten Mörtelfugen.
An Putz-, Guss- und Steinelementen war in exponierten Bereichen, v. a. der Attika und des Hauptgesimses von einem hohen Schadensgrad auszugehen.

 

MASSNAHMEN

Schonende Reinigung der gesamten Fassade im Niederdruck-Strahlverfahren und Heißdampf; partielle Festigung; Bestands-angepasste Ergänzungsmaßnahmen an den Ziegel-, Guss-, Steinelementen und Verputz; Rekonstruktion und Herstellung fehlender Zierelemente; Beschichtung der Putz- und Gusselemente in Anlehnung an die Erstfassung.

 

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Restaurierbericht

AUFGABENSTELLUNG

Im Vorfeld der Restaurierung ergaben Untersuchungen der vorliegenden Bausubstanz (Putzaufbau, Fassungsebenen bis Erstfassung) Klarheit über die Zielsetzung. Nach der Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt über die weitere Vorgangsweise konnte mit der Freilegung der gesamten Fassadenfläche (Nullflächen, Stein, Gussteile) begonnen werden.
Es folgten Maßnahmen zur Konsolidierung der bauzeitlichen Substanz: Hinterfüllen von Hohllagen, Festigung bindemittelschwacher Bereiche, Entfernung von Fremdkörpern, statische Kontrolle bzw. Sanierung von Verankerungen.
Nach den Fehlstellenergänzungen wurde die Fassade mit einer porenfüllenden Kalklasur überzogen, sowie mit einem zweimaligen Kalkanstrich in Anlehnung an die bauzeitliche Erstfassung gestrichen.

 

AUSGANGSSITUATION

Bei der Untersuchung der Fassade Castellezgasse 2/ Obere Augartenstaße 5 musste an der Putzebene und den Zierteilen ein außergewöhnlich hoher Schadensgrad festgestellt werden. Ein Großteil der Nullflächen war mit zementharten Putzauflagen überarbeitet. Die rezenten Überzüge hatten kaum Anbindung am Untergrund und zeigten sich überwiegend hohllagig. Die Folge der sperrenden Auflagen war, dass der darunter liegende Putz völlig versandete (stark reduzierte Bindung und Anhaftung) und in einigen Bereichen ganze Flächen absturzgefährdet waren.

 

MASSNAHMEN

Neben der Restaurierung und Rekonstruktion der Stein- und Zierteile bestand unsere Aufgabe in der begleitenden Kontrolle der mit der Putzsanierung beauftragten Baufirma.

Die hohllagigen und desolaten Putzflächen der Fassade Taborstraße 39 mussten großflächig entfernt und erneuert werden. Um ein Abstürzen der ohne Putzverband freiliegenden Zierteile zu verhindern musste im Vorfeld der Restaurierung der Fassadenschmuck gesichert werden (Vernadelung mit Carbonstiften).

 

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Untersuchungsbericht

AUSGANGSSITUATION

Schadhafter Putz mit großflächigen Ablösungen aufgrund verringerter Diffusionsfähigkeit, rezenter Überriebe und sperrender Anstriche. Stark reduzierte und fehlende Fassadenelemente (Löwenkopf, Balkonpostamente, Konsolen, etc.).


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Wiederherstellung des bauzeitlichen Erscheinungsbilds unter größtmöglicher Substanzerhaltung.
Herstellung von Rekonstruktionen in Kunststein und Epoxidharz.


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Restaurierbericht

AUSGANGSSITUATION

Abplatzungen und Fehlstellen an der Betonoberfläche der Gebäude, korrodierte und offen liegende Stahlarmierungen.


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Substanzsicherung und Fehlstellenergänzung mit besonderem Augenmerk auf das authentische Erscheinungsbild (Oberfläche mit sägerauer Holzmaserung).


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Kurzbericht

AUSGANGSSITUATION

Die Untersuchung ergab folgendes Schadensbild: Desolater Putz mit großflächigen Ablösungen aufgrund herabgesetzter Diffusionsfähigkeit, rezenter Überriebe und Anstriche (Öl- und Dispersionsbeschichtungen), sowie stark reduzierte und fehlende Fassadenelemente.

 

ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Ziel der Restaurierung war die Wiederherstellung des bauzeitlichen Erscheinungsbilds mit größtmöglicher Erhaltung der ursprünglichen Substanz.

 

WANDMALEREI/ STUCK/ AUSSTATTUNG

 

ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Restaurierung der Räumlichkeiten von baukünstlerischen Wert (Beletage, Foyer, Stiegenhaus, Saal Souterrain, Ecksalon 1.OG) als GU-Restaurator.
Arbeitsumfang: ca. 2.800 m² Wand und Deckenflächen, Bodenmosaike, Steintreppen
Eingesetzte Mitarbeiter: 10 bis 12 Restauratoren
Einbindung von Partnern: Tapezierer, Tapetendrucker, Metallgießer, Stuckateure, Reinigung

Restaurierung und partielle Rekonstruktion der gefassten Oberflächen an Wand und Decke: Malerei; Dekorationsmalerei; Vergoldung; Marmorierung; Holzimitationsmalerei
Restaurierung der figuralen und ornamentalen Ausstattung aus Stuck, Stuckmarmor und Stein
Restaurierung und teilweise Konsolidierung der Putzebenen
Restaurierung und teilweise Rekonstruktion der Raumschalen: Lamperie (Holz); Türen und Innenfenster samt Beschlägen; Wandbespannung; Tapeten; Tapetenrekonstruktion; Stein; Terrazzo und Bodenmosaike


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Kurzbericht

AUSGANGSSITUATION

Nach Untersuchungen an den Wand- und Deckenflächen im Eingangsbereich und Stiegenhaus des Gründerzeit-Gebäudes war folgender Zustand festzustellen: stark angegriffene und notdürftig überarbeitete Stuck- und Steinausstattung, Beschädigungen und Übermalungen der Dekorationsmalerei und Marmorierung.


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Der Bestand an historischer Substanz wurde gesichert und restauriert.
Nach Retuschen und Teilrekonstruktion an der Wand- und Deckenmalerei, sowie der Stuck- und Steinausstattung konnte ein geschlossenes Gesamtbild erzielt werden.


AUSGANGSSITUATION

Im Eingangsbereich des Hauses sollten mehrere stark beschädigte Wandgemälde gereinigt und restauriert werden.


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Im Zuge der Arbeiten stellte sich bei Freilegungen an den Wand- und Deckenbereichen heraus, dass der Raum zusätzlich mit einer vollflächigen Dekorationsmalerei gestaltet war.
Die Reste dieser Wandmalerei wurden unter Farb- und Spachtelschichten gesichert und dienten zur Rekonstruktion der ursprünglichen Ausstattung.


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Anlässlich der Generalsanierung des Gebäudes wurden wir mit Arbeiten im Innenbereich befasst: Dekorationsmalerei und Stuckausstattung im Eingangsbereich, Stiegenhaus und in den Räumen der FIBEG Investmentbank.


STEINRESTAURIERUNG/ BILDHAUEREI

 

AUSGANGSSITUATION

Beauftragt waren Restaurierung- und Konservierungsmaßnahmen an sechs Figuren aus Sterzinger Marmor des spätbarocken Skulpturenzyklus im Schlosspark Schönbrunn. Eine allgemeine Bestandsaufnahme und Dokumentation der Schadenssituation der Figuren lag zum Zeitpunkt der Ausschreibung vor.


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Die Interventionen waren den unterschiedlichen Erhaltungszuständen anzupassen.
Neben konservatorisch notwendiger Eingriffe, wie Reinigung (Verschmutzung, biogene Besiedelung), „Entrestaurierung“ unzureichender Maßnahmen aus der Vergangenheit, Rissbehandlung, Festigung und Kittung kleinteiliger Fehlstellen, waren, je nach Erhaltungszustand, Teilrekonstruktionen gefordert.


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Begleitende Dokumentation

AUSGANGSSITUATION

Beauftragt waren Restaurierung- und Konservierungsmaßnahmen am gesamten Gebäude, die bildhauerische Gestaltung der Rückseite des Brunnenunterbaues, sowie die möglichst originalgetreue Wiederherstellung und Positionierung des Brunnenensembles mit Nymphe und dem Muschelbecken im Innenraum.


KONSERVIERUNG UND RESTAURIERUNG

Die Restaurierung des Namensgebers für das Schloss Schönbrunn konnte nach einer umfassenden Bestands- und Zustandsaufnahme begonnen werden.
Im Vorfeld erfolgte die Trockenlegung des Gebäudes, sowie die Restaurierung der wasserspendenden Quellnymphe Egeria.
Im Außenbereich wurden die zum spätbarocken Ensemble gehörende Figur Rhea Kybele und die Vase restauriert. Abschließend erfolgte die Gestaltung eines Steinwurfes aus Bruchsteinen an der Rückseite der Anlage.


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Restaurierbericht

AUSGANGSSITUATION

Schadhafte Fassade, Innenhof und Einfahrt mit großflächigen Fehlstellen und Reduzierungen an der barocken Putzgliederung und Steinsubstanz.


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Substanzsicherung; Wiederherstellung des authentischen Erscheinungsbildes unter Verwendung eigens hergestellter Kalkputze, Kalkanstriche. Die Steinrestaurierung erfolgte mit Teilrekonstruktionen (Vierungen) und Bestands- angepassten Mörtelergänzungen.


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Restaurierbericht

AUSGANGSSITUATION

Die Portalzone und die Pieta´ der Kirche Gießhübl sollten restauriert und konserviert werden. Stein- und Kunststeinelemente präsentierten sich stark beschädigt und witterungsbedingt angegriffen.


ANFORDERUNGEN UND ZIELSETZUNG

Arbeiten an der in einer gotisch angelegten Mauernische liegenden Pieta: Reduzierung von Sinter- und Zementauflagen, partielle Ergänzungen (Finger und Bartspitzen), Sichern der Reste der ursprünglichen farblichen Fassung.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN


Restaurierbericht

GUSS /KUNSTSTEIN/ REPLIK

 

AUSGANGSSITUATION

Im Zuge der Generalsanierung des Gebäudes wurden wir neben der Restaurierung des Deckenstucks mit der Gestaltung und Neuherstellung der monolithisch anmutenden Säulenverkleidungen beauftragt.


NEUHERSTELLUNG

Die Herstellung von vorgefertigten Kunststeinelementen erfolgte in unserer Werkstatt.
Um den gewünschten rohen Charakter der Oberfläche zu erzielen verarbeiteten wir in der Gussmasse groben, dunklen Bahnschotter.
Die maßgenauen Platten konnten vor Ort am Säulen-Mauerwerk montiert werden.
Fugen und Stöße wurden passend verkittet, kleine farbliche Retuschen rundeten das monolithische Gesamtbild ab.


REKONSTRUKTIONEN UND NEUHERSTELLUNGEN

Als Beispiel für die Herstellung von Rekonstruktionen und Neuherstellungen von Bauschmuck haben wir das Sanierungsprojekt Wien 1., Judenplatz 5 ausgewählt. Bei der Restaurierung der Fassade sollte fehlender Bauschmuck rekonstruiert (z. B. Löwenkopf), abgeformt (Balkonpostament, Konsolen, div. Ornamente), neu gegossen und montiert werden. Ziel der Neuherstellungen war die Integration in den historischen Bestand.

 

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Restaurierbericht

HERSTELLUNG EINER REPLIK

Anlässlich der Ausstellung „Pharaonen und Fremde – Dynastien im Dunkel“ des Historischen Museums der Stadt Wien und des Archäologischen Instituts der Universität Wien wurden wir mit der Herstellung der Kopie einer Stele „400-Jahr-Stele“, Ramses II., 19. Dynastie, befasst. Der Abguss besteht aus durchgefärbten Kunststein (Original in Rosengranit).


HERSTELLUNG EINER REPLIK

Als Ergebnis der gelungenen Replik-Herstellung der „400-Jahr-Stele“ (siehe oben) wurden wir in weiterer Folge mit der Herstellung einer Kopie des Unterteiles der Elephantine-Stele des Königs Amenophis II. beauftragt.
Der Abguss besteht aus durchgefärbten Kunststein.


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